April Wine - The nature of the beast
1981

In Sachen Vergangenheitsbewältigung und zugleich Aufbereitung des 80er Metals stosse ich auch immer wieder auf diese Scheibe der kanadischen Band April Wine. „Great Stuff“!!! Kanada ist so ein Land, wo sich eine Menge Genies rumtreiben, die aber komischerweise noch heute nicht so richtig in Good old Europe promoted werden. Darunter fallen auch die Jungs um Myles Goodwyn. Festzustellen ist allerdings, dass „The nature of the beast“ ein absoluter Klassiker in Sachen harten Rocks auch hierzulande ist und für meine Begriffe in jeden gut sortierten Plattenschrank gehört. Zumindest bei denjenigen, die aus allen Zeiten etwas parat haben wollen, welches symptomatisch für eine gewisse Epoche ist.
„The nature of the beast“ ist ein Album, welches soundtechnisch noch heute mithalten kann, insbesondere der knackige Drumsound gefällt mir ganz persönlich noch immer sehr gut. Da sind so hervorragende Midtemporocker wie der Opener „All over town“ oder aber auch das treibende „Future tense“ oder der absolut heaviest Song „Crash and burn“. Die auf dem Album enthaltene Ballade „Just between you and me“ sucht ebenfalls ihres gleichen. Ansonsten bietet die Scheibe schönen kernigen Hard Rock, bei dem kein Fuß still bleibt. Myles Goodwyn hat eine sehr angenehme Stimme und der Sound der Gitarren ist immerhin so gut, dass manch einer davon träumt. Im Übrigen wird mit einigen Effekten gearbeitet, die ebenfalls aus heutiger Sicht sehr interessant sind.
Platten von diesem Format sind rar und deshalb für diesen Klassiker die Höchstnote.
10/10
Tracklist:
1. All over town 3.02 min
2. Tellin`me lies 3.03 min
3. Sign of a gypsy queen 4.19 min
4. Just between you and me 3.57 min
5. Wanna rock 2.07 min
6. Caught in the crossfire 3.36 min
7. Future tense 4.11 min
8. Big city girls 3.43 min
9. Crash and burn 2.35 min
10. Bad boys 3.12 min
11. One more time 3.55 min
Gesamtlänge: 37.45 min
Band:
Myles Goodwyn (Vocals)
Gary Moffet (Guitars)
Brian Greenway (Guitars)
Steve Lang (Bass)
Jerry Mercer (Drums)
Als mir die Rockmusik zu destruktiv wurde, entschied ich mich für`s Progressive....seitdem lässt mir diese Musik keine Ruhe mehr!!!

